PAMPHYLIA 22.11.2012

22.11.2012 Anreise nach Antalya

Abend um 23.30 Uhr Abfahrt nach Köln in ein Parkhaus in der Nähe des Flughafens. Von dort aus Transfer zum Terminal 2. Check-In bei Sun Express. Soweit alles gut. Die Warterei in der Nacht ist ein wenig ätzend. Da Köln keinem Nachtflugverbot unterliegt, sind die Cafés geöffnet.

Etwas verzögertes Boarding. Der Abflug ist problemlos. Ebenso der Flug. Habe einen XL-Platz erhalten, den ich bestimmt nicht brauche, versuche ein wenig zu schlafen, aber die Sitze sind sehr unbequem.

Gegen 08.15 Uhr sind wir in Antalya, Gepäck ist sehr schnell ausgeladen. Der Bus des DSSV steht schon bereit und um 09.30 Uhr sind wir im Hotel.Die Reiseleitung spricht fließend deutsch und erklärt uns die wichtigsten türkischen "Benimmregeln". Von der Autoanmietung rät er mir ab, der Verkehr wär sehr schwer beherrschbar von Deutschen. Und wenn es unbedingt sein muss, dann nur mit einer Ultravollkasko-Versicherung, d.h. Reifen und Glas sind mit versichert.

Genau das werde ich aber tun, sobald ich im Hotel sind. Das Auto kostet zwar 200€, aber hat die berühmte Ultravollkasko-Versicherung.

Zuerst gehe ich auf mein Zimmer. Es ist traumhaft schön. Schade, dass ich allein bin und mit niemanden die Freude über das schöne Zimmer teilen kann. Aber, naja.


Typisch orientalisch eingerichtet: mit vielen Decken, Kissen, Nackenrollen und viel, viel GOLD...

Am Ankunftstag bin ich mit dem Leihwagen zur antiken Stadt Perge gefahren. Sie liegt 14 Kilometer landeinwärts von der Südküste der Türkei und 16 Kilometer nordöstlich von Antalya in Aksu. Neben Side, Aspendos und Silyon war sie die wichtigste Stadt im antiken Pamphylien. Die noch gut erhaltenen Ruinen geben dem Besucher einen genauen Eindruck von einer Stadtanlage der späthellenistisch-römischen Zeit.


Eine erhebende Säulenlandschaft
Streunende Hunde oder wilde Ziegen gehören in den antiken Städten einfach dazu...

Hypokausten, durch die ich damals noch durchkriechen durfte...


PERGE war in ihrer Blütezeit eine sehr wohlhabende und gut befestigte Stadt. Sie besaß die für eine bedeutende Stadt üblichen Plätze und Gebäude, wie die Agora mit Heiligtum, das Bouleterion, Reste von Tempeln und zwei Basiliken, ausgedehnte Thermenanlagen, bei denen ich die Reste der unterirdischen Heizanlagen betrachten kann. Ein ausgeklügeltes Kanalsystem erreicht jedes Gebäude der Stadt. Besonders beeindruckend finde ich die Kolonnadenstraße, welche am Fuße des Nymphäums beginnt und die Stadt ca einen Kilometer lang durchzieht. Ebenso interessant sind die Kolonnaden an der Agora mit den angrenzenden Geschäften und einer öffentlichen Toilette. Am nördlichen Teil der Stadt ist die Palästra gelegen, am südwestlichen Teil der Stadt außerhalb der Stadtmauern das Theater und das Stadion - Anlagen, die beide noch sehr gut erhalten sind und die einstige Größe der Stadt widerspiegeln Als strategisch wichtige Stadt besitzt PERGE mächtige Stadttore, runde Verteidigungstürme sowie innere und äußere Verteidigungsmauern.


Kolonnadenstraße

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